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Klaviaturen

Sie verdienen besondere Sorgfalt, weil sie

  • einerseits optisch wie eine Visitenkarte des Instrumentes wirken,
  • nicht selten auch dekorative Eigenschaften haben und vor allem
  • andererseits auch den direkten Kontakt des Spielers zum Instrument herstellen.

Klaviaturen müssen vor allem andern sauber und präzise funktionieren!

Für mich ist es z.B. ein Unding, wenn Tasten lahm gehen, an Nachbartasten streifen, nicht „freiwillig“ in ihre Ruhelage zurückfallen, verzogen sind oder am Belags-Ende „kreuz und quer“ stehen.

Koppelanlagen bei modernen Cembali sind oft techisch ausgesprochen aufwendig und nicht selten (unnötig) kompliziert:

Eine grundsätzliche „Krankheit“ fast aller mir bekannter Koppel-Konstruktionen (außer den meisten historischen Konstruktionen) ist eine deutlich vergrößerte Reibung des Koppelgliedes, die die Bewegung der Taste deutlich „lahmer“ macht – in der Regel sowohl in gekoppeltem, wie auch in ungekoppeltem Zustand. Leider lässt sich das fast nie richtig beheben, weil die Art der Konstruktion ein Mindestmaß an Reibung erzwingt. Hier ist also Glätten das einzig mögliche…