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Klavier-Reparatur – Flügel-Reparatur

Reparaturen an Klavieren und Flügeln

Reparatur-Philosophie

An Klavieren und Flügeln gibt es (abhängig von der Intensität bzw. der Dauer der Nutzung und dem Alter des Instruments) mitunter vielfältigen Instandsetzungsbedarf.

Beim eigenen Instrument entwickeln sich Abnüzung und Alterung in der Regel so fließend, dass man sich als Spieler an den Zustand gewöhnt.
Oft vermutet man deswegen nicht mehr, dass das eigene Instrument ja eigentlich auch besser sein könnte…

Auch der regelmäßige (am Besten jährliche) Service ist nicht hinreichend, das Instrument über Jahrzehnte hinaus „in Schuss“ zu halten.
Nach 10 bis 25 Jahren ist es meistens nötig, dass die inzwischen eingespielten Hämmer abgezogen und das Spielwerk nachreguliert wird. Teilweise ist dann auch ein neu Garnieren der Tastenführungen sowie die Durchführung diverser Nebenarbeiten sinnvoll.
Nach 30 bis 50 Jahren ist dann eine Überholung der akustischen Anlage zu überlegen.
Nicht selten haben die Stimmwirbel zu wenig Halt. Auch der Zustand von Resonanzboden, Stegen und Besaitung sollte sorgfältig geprüft werden.
Nach etwa 70 und mehr Jahren ist in der Regel eine volle Nutzbarkeit nur durch eine fachmännisch hochwertig durchgeführte Generalüberholung des Instruments wieder herzustellen. In diesem Zusammenhang steht häufig eine Abwägung unter kaufmännischen Gesichtspunkten an („Es lässt sich fast alles reparieren, aber es lont sich nicht jede Reparatur“!)

Auf den nächsten Seiten habe ich nach Themen unterteilt einige typische Reparaturgründe dargestellt.

Und damit zu:–> Spielwerk: Hämmer, Mechanikglieder, Tasten etc.